Hallo ihr Lieben,
heute fahren wir 450 km im Bus zum Naturpark Namib Naukluft, in die Hammerstein Lodge. Die Straßen sind nur auf halber Strecke asphaltiert. Der Rest des Weges geht über Stock und Stein, Steinschlag und mehrere kleine Windhosen inklusive. Ich würde diese Strecken hier niemals alleine fahren, bei einem Unfall oder einer Panne kann es Tage dauern bis man gefunden wird, da es unterwegs kein WLAN gibt. Namibia hat übrigens weltweit die höchste Unfallquote mit Todesfolge. Wer alleine fährt, braucht einen großen Wasser-, Benzin- und Essensvorrat. Außerdem erfahre ich im Bus so viel Wissenswertes über Land und Leute von unserer erfahrenen Reise-Leiterin Anne-Marie (69), die seit über 30 Jahren hier lebt. Sie ist ein bayrisches Urgestein und eine echte Marke.
Wir haben 8 Stunden gebraucht, um in unserer neuen Lodge anzukommen. In der Mitte des Weges gab es Lunch in einem zauberhaften Biergarten mit Gänsen, fast ein bisschen wie in meiner heimischen Eselsmühle:-)
Nun sind wir in der Hammerstein Lodge mitten in der Wildnis angekommen, meinen Zimmereingang könnt ihr sehen. Auf die Safari in der Lodge habe ich heute sogar verzichtet, weil wir morgen um 3:30 Uhr aufstehen müssen, um einen Sonnenaufgang zu genießen. Deswegen mache ich mir gechillte zwei Stunden bis zum Abendessen, schreibe ein bißchen, gammele herum und gehe heute mal früh schlafen. Wir hören uns dann morgen in alter Frische, mal schauen wie viele Zebras bei mit heute Nacht ans Zimmer mit den Hufen klopfen:-)
eure Maggie
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