heute ging es um 5:30 Uhr los in Richtung Etosha Park ( über 22.000 Quadratkilometer) damit wir gleich um 7 Uhr auf Safari gehen können. Pünktlich durften wir dann in die afrikanischen Klapperkisten umsteigen. Für die nächsten acht Stunden war das unser Zuhause, mit kleinen Zwischenstopps.
Was wir gesehen haben, hat die Strapazen zum Teil entschädigt: anfangs kamen uns massenweise Springböcke, Zebras und Oryxe entgegen. Interessant bei den letzteren, das sie im Gehirn eine Art netzförmiger Blutkühlung haben. Die hätte ich heute auch gebraucht. Es war der anstrengendste Tag der Reise, weil die Geräusche auf den unebenen Straßen Presslufthammern gleichen. Pinkelpause gab es in einem eingezäunten Gehege, damit man nicht von wilden Tieren überrascht oder gar gefressen wird.
Am Nachmittag konnten wir Gnus, Löwen, Giraffen und Elefanten beobachten und sogar eine Hyäne zeigte sich. Dafür mussten wir immer wieder Wartezeiten in Kauf nehmen, denn häufig sammeln sich die Tiere an den Wasserlöchern und die Löwen liegen dort bis zu sieben Tage auf der Lauer. Das ist ein echter Krimi in der Wildnis! Zwischendurch haben wir allerlei Kleintiere gesehen wie Schildkröten, Erdmännchen sowie Eichhörnchen.
Alle Tiere leben hier in einem intakten Ökosystem und als Mensch muss man sich auf Lauer legen. Nicht jeder Tag ist gleich, ähnlich wie beim Angeln. Ich bin zwar todmüde, aber mit der Ausbeute zufrieden. Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start ins neue Jahr und werde meine Glückwünsche dann persönlich in Deutschland übermitteln.
Bussi
eure Maggie










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